Ein Tag auf der Isle of Wight

Southampton hieß unsere nächste Anlaufstation, der Hafen, aus dem damals die Titanic zu ihrer Reise auslief und heute noch so große Schiffe wie die Queen Mary 2 in alle Welt auslaufen.
Unsere allererste Kreuzfahrt startete damals genau hier und fast genau 7 Jahre zuvor.

Natürlich wollten wir auch diesen Stopp für einen Landgang nutzen, nur wie war die Frage. Nach London kann man fahren, auf eigene Faust ist das aber insofern riskant, dass man sehr viel Puffer einplanen muss, um wirklich pünktlich wieder am Schiff zu sein. Auf Zuspätkommer außerhalb der gebuchten Ausflüge wartet das Schiff sicherlich nicht. ( Wir sollten am Abend wegen einer Ausflugsgruppe nach London, die im Stau stand, eine Stunde später auslaufen und waren froh, dieses Risiko privat nicht eingegangen zu sein.)
Viel Zeit in London bleibt so nicht, deshalb bin ich auch vor der Kreuzfahrt spontan mit meinem Freund vorher ein paar Tage dort gewesen.

Die Wahl fiel letzendlich auf einen angebotenen Ausflug auf die Isle of Wight, einer kleinen eigenständigen Insel südlich der Küste Englands.
Organisatorisch wäre es alleine ebenfalls etwas hektisch geworden. Deswegen entschieden wir uns für eine Bustour der Mein Schiff.

Leider trifft hier das Klischee der Mitreisenden einer Kreuzfahrt haargenau zu. Da hilft es nur, die Rentner, die sich bei der Platzierung im Bus wie Kleinkinder aufführten ( sowas hab ich noch nicht erlebt!), zu ignorieren und sich immer wenn es möglich war, von der Gruppe zu entfernen.

Mit dem Bus fuhren wir auf die Fähre, um zur Insel zu gelangen und dort angekommen, fuhren wir über die Insel und bestaunten die weiten grünen Wiesen und die Aussicht aufs Meer.
Leider hatten wir typisch englisches Wetter, am Anfang hatten wir nur Regen.

Bei unserem Halt in dem kleinen Ort Godshill zeigte sich das Wetter aber dann doch von seiner schönsten Seite. Das kleine Dorf hat eine kleine Kirche aus dem Jahr 1910 und auch ein paar wunderschöne reetgedeckte Häuser.

 

 

Osborne House

Unser Hauptziel an dem Tag war das Osborne House im Norden der Insel, hier hatte Queen Victoria ihren Landsitz. Inzwischen ist das Schloss für Besucher zu besichtigen und wer auf prunkvolle Schlösser steht, sollte auf jeden Fall einen Blick reinwerfen. Mir haben besonders die sehr prunkvoll und aufwendig verzierten Stuckdecken gefallen.
Aber auch das Außengelände ist wirklich wunderschön und man kann verstehen, warum Queen Vicotria hier den Sommer verbrachte.
Sogar ein kleiner Strand gehört zum Anwesen! Aber auch ein Spaziergang zwischen den grünen Wiesen und entlang der Allee ist nur zu empfehlen.

Osborne House

Nach knapp zwei Stunden auf dem Schlossgelände ging es dann wieder mit der Fähre zurück aufs Schiff.
Hier hatten wir noch einmal Glück und durch das schöne Wetter eine tolle Aussicht.

 

Mit der Fähre zurück Richtung Schiff.

 

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