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One Week // November -2-

written by Sonja 15. November 2015

Letzte Woche habe ich eine neue Rubik auf meinem Blog eingeführt, ich wollte dort regelmäßig etwas posten, was sich leicht einem von drei Schlagwörtern zuordnen lässt.
Und so könnte ich jetzt anführen, dass ich ein Schnäppchen gesichtet habe, sodass ein neuer Tangle Teezer zum  günstigen Preis bei mir eingezogen ist. Oder dass ich begeistert bin, dass mir Kurse aus meinem früheren Studium anerkannt wurden und ich mich über meine Vertragsunterzeichnung freue, oder darüber, dass das Video für mein momentanes Projekt gut gelungen ist.

Das alles hätte ich sicher weiter ausgeführt, wäre aus dieser ganz gewöhnlichen Woche am Freitag nicht eine unfassbar traurige Woche geworden.
Auch das hat diese Woche gezeigt: Es lässt sich nicht alles planen und es verläuft nicht alles nach Plan. Und manche Menschen haben Pläne, die sich nur aus Hass, angeblichem Glauben und Intoleranz heraus bilden. Pläne, die anderen Menschen keine mehr erlauben.

Diese Ereignisse in Paris am 13. November beschäftigen nicht nur die direkten Betroffenen, die Angehörigen der Opfer, die Menschen, die Schlimmes durchleben mussten. Sie beschäftigen auch nicht nur Frankreich. Sie beschäftigen die Welt. Uns alle.
Denn Millionen Menschen stellen sich jetzt Fragen, auf die keine Antworten gegeben werden können. Warum sind Menschen dazu in der Lage, so etwas Grausames zu planen und diesen Plan auch in die Tat umzusetzen. Was ist im Leben solcher Menschen schief gelaufen?

Die ganz große Frage, die wir uns jetzt stellen müssen ist, wie wir nun jetzt damit umgehen, wie wir unsere Werte von Freiheit und Demokratie vertreten. Ich denke keiner kann behaupten, dass die Ereignisse keinerlei Unbehagen oder Angst bei ihm ausgelöst haben, keine Tränen in den Augen hatte. Denn es ist so erschreckend, was passiert ist, dass sich diese Betroffenheit und Traurigkeit nicht in Worte fassen lässt. Dass es sich noch nicht mal umfassend und mit allen Auswirkungen in Gedanken fassen lässt. Und das wird auch nicht in ein paar Tagen vorüber sein.

 

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1 comment

July's Beauty 16. November 2015 at 6:08

Toller Post, du hast den Nagel auf den Kopf getroffen..
Es ist nicht so einfach sie zu so etwas schrecklichem zu äußern..
Liebste Grüße, Julia
http://www.julysbeautylounge.blogspot.com

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