Home Travel Mein Schiff

Mein Schiff

written by Sonja 19. Dezember 2014

Der erste Tag an Board war gleich ein Seetag. Ziemlich perfekt, denn
so hatte man ausgiebig Zeit, alles auf dem Schiff zu erkunden. So ein
Kreuzfahrtschiff ist nämlich eine eigene kleine schwimmende Stadt für
sich.

 

Neben
einer Vielzahl von Restaurants, Bars und Snackmöglichkeiten gibt es
natürlich auch jede Menge Unterhaltungsmöglichkeiten wie das Kasino, das
Theater, jede Menge musikalische Untermalung von Live-Bands in Bars und
auf dem Pooldeck, einen Wellnessbereich, einen Fitnessbereich und eine
kleine Bibliothek. Für Kinder gibt es einen Kidsclub, eine
Wii-Spieleecke und für Teenager eine Teenslounge. Und es gibt sogar eine
eigene kleine Shopping-Mall bestehend aus mehreren Läden, die Kleidung,
Schmuck und Handtaschen verkauften. Auch eine Parfümerie gibt es an
Board, alles aus der mittleren bis gehobenen Preisklasse und zu normalen
oder teilweise leicht günstigeren Preisen als an Land.
Langweilig
wird es auf so einem Schiff sicher nicht, auch weil sich TUI auch ein
nettes und abwechslungsreiches Programm zusätzlich zu all den anderen
Aktivitäten einfallen lässt. Fast täglich gab es mittags auf dem
Pooldeck ein Themenbuffett ( Würstchen-Party, Garnelen-Party,
Berliner-Party,…..) und zwei Mal auch abends eine Poolparty mit
Live-Band, Show-Einlagen und Schokofrüchte-Buffett.
Ihr merkt schon, auf so einem Schiff geht es viel (seeeehr viel) ums Essen. Gefühlt alle 20Meter MUSS man einfach etwas zu sich nehmen, weil alles so lecker aussieht und dann auch (leider)
ist, sodass man unbedingt noch das Kuchenbuffett stürmen muss.Hatte ich
schön erwähnt, dass alle Standart-Cocktails/ Getränke inklusive sind?
Am
Ende der zwei Wochen konnte ich dann aber auch gar nicht mehr so viel
essen, irgendwann streikt der Körper, allerdings hatte ich da bereits
gefühlt 4 Kilo zugenommen….

 

 

 

Sundowner

Zum Klischee der
Kreuzfahrt-Rentner kann ich nur sagen: ja, es gibt sie und ja, es sind
nicht wenige. Aber es gibt auch viele im Altersbereich meiner Eltern
oder noch jünger, auch Pärchen Ende zwanzig waren mit an Board. Zudem
bin ich in einem Zeitraum gefahren, in dem wenige junge Leute unterwegs
sind, Ende September/ Anfang Oktober ist für diese Gruppe keine typische
Reisezeit. Auf der Mein Schiff werden aber wohl selten so viele junge
Leute unterwegs sein wie auf der Aida. Mich stört es nicht sonderlich,
aber dass muss jeder selbst wissen.

Wer es abends
schaffte, sich vom Essen ins Theater zu rollen bekam jeden Abend ein
Programm geboten, ich selbst habe wenige gesehen, aber es hat mir immer
sehr gut gefallen. Es wurden zum Beispiel die bekanntesten
Rock-Klassiker gesungen und musicalartig inszeniert, also mit Bühnenshow
und Kostümen gearbeitet.

Zudem gab es während der
Reise ein Gala-Konzert von Johannes Oerding, auf das ich mich schon
besonders gefreut habe, weil ich auch so schon einige Konzerte von ihm
besucht habe. Wer ihn nicht kennt, Johannes Oerding ist dieses Jahr beim
Bundesvision-Songconest für Hamburg angetreten und hat den 2. Platz
belegt).
Das Konzert war dann auch DAS Highlight an Board!

 

Johannes Oerding und ich.

Wem es mal zu trubelig wurde,
der konnte sich immer noch auf seine Kabine zurückziehen. Wir hatten die
Familienkabine, die im Heck des Schiffes liegt. Die Außenkabinen haben
eine Hängematte, die wunderbar zum Relaxen und Entspannen einlädt,
sodass man für den nächsten Landgang Energie tanken konnte. Wir legten in Zeebrügge an und im nächsten Post gibts Bilder von der Stadt.

 

 

You may also like

Leave a Comment